PH

Aus Schwimmbecken Lexikon

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Der pH ist die wichtigste Basiskennzahl des Poolwassers. Wenn der pH richtig eingestellt ist und auch konstant dort gehalten wird, ist die Wahrscheinlichkeit einer Wasserkatastrophe bereits wesentlich geringer.

Der pH ist ein logarithmischer Wert der die Anzahl der H+(Wasserstoffionen) ausdrückt. Ein Anstieg um 1 ist eine Änderung um den Faktor 10 ein Anstieg um 2 bereits ein Anstieg um den Faktor 100.

Wasser mit pH 6 ist 100 X so sauer wie Wasser mit pH 8 !!!

Darum ist es nicht verwunderlich wenn der pH weit weg vom Idealwert ist, man scheinbar wesentlich mehr Chemikalien braucht um wieder auf den richtigen Wert zu kommen.

Chemisch gesehen ist der Neutralpunkt bei pH 7 definiert.

Und pH (7-)7,2 ist auch der ideale pH für unser Poolwasser.

Da es mit manueller Kontrolle fast nicht möglich ist das Wasser genau auf 7,2 zu halten werden in vielen Quellen pH Bereiche genannt, die mehr oder weniger großzügig einen pH Bereich empfehlen. z.B. 6,8-7,6

Das bedeutet aber nicht dass man sich jetzt irgendeinen pH aussucht und den fährt man sondern man sollte in der Mitte dieses Bereiches bleiben.

Da eine kleine Abweichung gestattet werden soll, beziffern wir den optimalen pH Bereich mit (7-)7,2.

Besonders in Zeiten von Wasserproblemen sollte man einen pH von 7,2 möglichst genau einhalten.

In diesem Bereich haben wir eine gute Chlorwirkung aber auch eine gute Verträglichkeit für die Haut, Augenbindehaute und Schleimhäute. Der menschliche Körper hat "seinen" Neutralpunkt bei pH 7,4 und die Tränenflüssigkeit hat normalerweise einen pH von 7,2-7,4.

Unter ganz bestimmten Umständen, etwa bei möglichen Korrosionsproblemen, oder wenn man leicht Augenprobleme bekommt, kann man den Bereich etwas höher wählen und seinen Pool mit 7,2-7,4 betreiben. Man muss dann die geringere Chlorwirkung durch etwas höhere Chlorspiegel ausgleichen.

Bei der Neubefüllung eines Pools kommt es durch das Ausgasen von CO2 infolge der Erwärmung des Wasser zu einem ständigen pH Anstieg. Dieser muss laufend ausgeglichen werden. Nach einiger Zeit hört das auf. da kann schon mal ein ganzer Kübel draufgehen, bis der pH stabilisiert ist.

Zun niedriger pH kann mit pH Heber zu hoher pH mit pH Senker ausgeglichen werden. pH Heber braucht man normalerweise kaum, der pH steigt meistens an.


Regenwasser ist im Allgemeinen leicht sauer und senkt daher den pH Wert.

Die sogenannte TAC (=Temporäre Härte, Total Alkalinity) beeinflußt als Puffersystem die pH Stabilität des Wassers.

Mit dem pH im Zusammenhang steht auch die Wasserhärte.

Da der pH eine derart wichtige chemische Größe für das Poolwasser ist, werden mehr und mehr automatische pH Regelanlagen immer preiswerter angeboten. Das ist absolut empfehlenswert, denn mit so einer pH Regelung steht der pH wie angeschraubt auf dem eingestellten Wert und die ganze Poolwartung vereinfacht sich ganz wesentlich. Siehe -> Automatische Dosierung

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